Vergangene Konzerte 2022

Konzert: Orgel und Sopran

Sonntag, 8. Mai 2022 – 17:00 Uhr

Wolfgang Treß, Ulm (Orgel)

Maria Rosendorfsky, Ulm (Sopran)

 

 


Orgelandacht und Installation

Donnerstag, 6. Januar 2022 – 18:00 Uhr

Franz Raml, Rot an der Rot

 

Olivier Messiaen (1908-1992)

Die Geburt des Herrn (La nativité du Seigneur), 1935

  1. Die Jungfrau und das Kind:
    Ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt, empfangen von einer Jungfrau. Freue Dich, Tochter Sion, denn dein König kommt zu Dir, ein gerechter Herrscher.
    Langsame Einleitung, ständig rhythmische Variationen
  2. Die Hirten:
    Nachdem sie das Kind in der Krippe gesehen hatten, kehrten die Hirten zurück und priesen und lobten Gott.
    Vorsichtiges Bestaunen, heiter
  3. Ewige Ratschläge:
    Gott hat uns aus Liebe durch Jesus Christus, zu seinen Kindern vorherbestimmt, zum Preis der Herrlichkeit seiner Gnade.
    Außergewöhnlich langsam und zart
  4. Das Wort:
    Der Herr sprach zu mir: „Mein Sohn bist du. Ich habe Dich gezeugt vor dem Morgenstern.“ Ich bin das Ebenbild der Güte Gottes. Ich bin das Wort des Lebens von Anbeginn.
    Fortissimo, majestätisch
  5. Die Kinder Gottes:
    Allen aber, die es aufnehmen, gab das Wort die Macht, Kinder Gottes zu werden. Gott sandte ihnen den Geist seines Sohnes in ihre Herzen, der da ruft: „Abba, Vater!“
    Bewegte Meditation
  6. Die Engel:
    Die himmlischen Heerscharen lobten Gott und sprachen: „Ehre sei Gott in der Höhe!“
    In einer Art paradiesischer Tanz, schwerelos, helle Wolken des Himmels
  7. Jesus nimmt das Leiden auf sich:
    Christus spricht bei seinem Eintritt in die Welt: „Schlacht-und Speiseopfer willst Du nicht. An Brand- und Sündopfern hast du kein Wohlgefallen. Einen Leib aber hast du mir geschaffen. Siehe, ich komme um deinen Willen zu erfüllen.“
    Jubel-Bitterkeit, dissonante Akkorde, schmerzerfüllt, drohend
  8. Die Weisen:
    Die Weisen machten sich auf den Weg, und der Stern zog vor ihnen her.
    Ruhe und Sicherheit, Stern
  9. Gott unter uns:
    Worte des Kommunizierenden, der Jungfrau, der ganzen Kirche: „Der, der mich geschaffen, ruht in mir. Das Wort ist Fleisch geworden und es wohnt in mir. Meine Seele erhebt den Herrn, und mein Geist frohlockt in Gott, meinem Heiland.“
    Fröhlich und triumphierend

 


Während des Konzerts war ein neunteiliger Bilderzyklus von Marianne Hollenstein, Ulm zu sehen. Es handelte sich um zehn Meter lange und einen Meter breite, transparente Folien, die Marianne Hollenstein mit Folienfarbe bearbeitet hatte. Die bunten, ungegenständlichen Arbeiten gingen vom Inhalt der Meditationen aus. Die Installation konnte im Anschluss bis zum 9. Januar 2022 in der Basilika besichtigt werden.

 

Über die Orgelandacht und Installation berichtete die Südwestpresse.