1. Wiblinger Basilikakonzert
„Frühling lässt sein blaues Band …“
Sonntag, 24. Mai 2026 – 17:00 Uhr
Organistinnen und Organisten der Seelsorgeeinheit Ulm-Basilika
Juan Cabanilles (1644–1712):
Gallardas im 1. Ton
Susanne Treß, St. Martin / St. Franziskus (Wiblingen) / Heilig Kreuz (Gögglingen)
Franz Liszt (1811–1886):
Ave Maria d’Arcadelt
Claudia Raiber, St. Martin (Wiblingen)
Udo Jürgens (1934–2014):
Liebe ohne Leiden
Immer wieder geht die Sonne auf
Sarah Scharpf, St. Franziskus (Wiblingen)
Andreas Willscher (*1955):
Aus der Sammlung „Insektarium“: Zitronenfalter – Hornissen – Biene
Anja Steffel, St. Franziskus (Wiblingen) / Heilig Kreuz (Gögglingen)
The Beatles:
Here Comes the Sun
Julia Dorn, St. Anton (Unterweiler)
Marion Kaßberger, St. Martin / St. Franziskus (Wiblingen)
Johann Sebastian Bach (1685–1750):
Concerto a-Moll, BWV 593: 1. Satz – Allegro
Marion Kaßberger, St. Martin / St. Franziskus (Wiblingen)
Johann Strauss Sohn (1825–1899) – eigene Bearbeitung:
An der schönen blauen Donau
Fabian Engels, Heilig Kreuz (Gögglingen)
Melodie: Johann Steuerlein (1546–1613), Bearbeitung: Johannes Blomenkamp (*1969)
Wie lieblich ist der Maien
Julia Dorn, St. Anton (Unterweiler)
Ludovico Einaudi (*1955):
Primavera
Felix Morath, Heilige Familie (Donaustetten) / Heilig Kreuz (Gögglingen)
Louis-Nicolas Clérambault (1676–1749):
Aus der Suite d-Moll: Plein Jeu – Basse de Cromorne – Récit de Nazard – Caprice
Simon Kaifel, Hl. Familie (Donaustetten)
2. Wiblinger Basilikakonzert
Let the music pray: Kirchenlieder in neuem Gewand
Sonntag, 21. Juni 2026 – 18:00 Uhr
Tobias Becker Band
Rüdiger Przybilla (Saxofon)
Marion Kaßberger (Orgel)
Der Bandleader, Pianist und Arrangeur Tobias Becker ist nicht nur auf der weltlichen Konzertbühne unterwegs. Spätestens seit seiner Tätigkeit als Dozent für Arrangement und Jazz/Pop Piano an der Hochschule für Kirchenmusik in Tübingen ist auch die sakrale Musik (wieder) in seinen Fokus gerückt. So ist ein Konzertprogramm entstanden, das beide Welten zusammenbringt. Die sogenannten „Neuen Geistlichen Lieder“ (NGL) auf der einen und der Anspruch einer konzertanten, zeitgemäßen Interpretation dieser Lieder auf der anderen Seite. Freuen Sie sich auf bekanntere und unbekanntere „neue/alte Lieder“ und auf deren oft ungeahnte musikalische Facetten. Zu Gehör bringen das fünf Ausnahmemusiker aus der deutschen Jazz, Pop und Soulszene.
Ergänzt wird dieses Programm durch Musik für Orgel und Saxofon.
Fola Dada (Gesang) ist Professorin für Jazz Gesang an der Musikhochschule Mannheim. Als Sängerin ist sie Dauergast der SWR Bigband, seit 2006 bei der Band „Hattler“ und mit unzähligen weiteren, hochkarätigen Produktionen, nicht zuletzt mit ihrer eigenen Band, deutschlandweit auf Tour. Außerdem betreibt sie in Stuttgart ihre eigene Gesangsschule und war mehrere Jahre Vocal Coach bei DSDS. Ihre Stimme findet sich auf einer Vielzahl von Tonträgern und ist dabei so virtuos wie wandlungsfähig.
Uli Röser (Posaune) bewegt sich mit seiner energiegeladenen Spielweise in den Grenzbereichen zwischen Rock, Pop und Jazz. Er ist sehr aktiv in der deutschen Musikszene u.a. mit
der eigenen Formation „Nolabeat“ aber auch als Sidemann im Bläsersatz der deutschen Rocklegende Udo Lindenberg und des Singer/Songwriters Gregor Meyle. Ebenso begleitete er die Schweizer
Elektropioniere YELLO auf deren erster Europatournee. Darüber hinaus ist er in vielen Theatern der Region immer wieder als Gastmusiker tätig u.a. WLB, Theater Heilbronn, LTT Tübingen,
Staatstheater Mannheim und Karlsruhe sowie an den Stage-Häusern in Möhringen. Als engagierter Pädagoge gibt er sein Wissen sowohl in der Jugendbildung an Musikschulen in
Leinfelden-Echterdingen und Esslingen als auch in zahlreichen Workshops und Arbeitsphasen mit vielen Bigbands wie z.B dem Landesjugendjazzorchester BW weiter.
Steffen Hollenweger (Bass) ist als Kontra- und E-Bassist in der süddeutschen Jazz-und Popmusik-Szene in diversen Bands und Ensembles aktiv. Unter anderem konzertiert er mit der
südafrikanischen Sängerin Thabilé, der Klezmerband Fojgl und der Sängerin Linda Kyei. Neben seiner Tätigkeit in säkularen Bands liegt ihm die musikalisch hochwertige und spannende Gestaltung
christlicher Lieder in Gottesdiensten und Konzerten am Herzen. Er spielt regelmäßig mit verschiedenen Gospelchören, beim GospelHaus-Gottesdienst in Stuttgart, mit dem Quartett Thankful Fo(u)r und
begleitete namhafte Künstler der christlichen Musikszene wie Christoph Zehendner, Sarah Kaiser und Sefora Nelson. Konzertlesungen von Ernesto Cardenal, Dorothee Sölle, Fulbert
Steffensky und Dietmar Schönherr umrahmte er musikalisch gemeinsam mit der Band Grupo Sal. Darüber hinaus ist er auf etlichen CDs zu hören und gibt sein Wissen als Pädagoge an Musikschulen in
Mössingen und Ostfildern weiter.
Martin Grünenwald (Schlagzeug) ist einer der profiliertesten Schlagzeuger der Stuttgarter Jazzszene. Er ist dabei sowohl mit großen Formationen, die sein zupackendes,
vielseitiges Schlagzeugspiel schätzen, als auch mit kleinen Besetzungen, die er genauso einfühlsam begleiten kann, unterwegs. Regelmäßig spielt er im Orchester des Palladium Theaters und wirkte
dort an etlichen Stage Entertainment Produktionen mit wie: Tanz der Vampire, ROCKY - Das Musical, Bodyguard u.v.m. Darüber hinaus ist er immer wieder Gast diverser namhafter Orchester wie der SWR
Bigband oder der Württembergischen Philharmonie.
Tobias Becker (Klavier, Arrangements) ist Professor für Jazz/Pop Arranging und Klavier an der Hochschule für Kirchenmusik Tübingen und hatte Lehraufträge an den Musikhochschulen
in Freiburg, Stuttgart und Trossingen. Als Komponist und Arrangeur ist er für namhafte Orchester, Bands und Künstler tätig. Hierzu zählen u.a. die SWR-, WDR und NDR Bigband, die Bigband der
Bundeswehr, das Metropol Orkest (NL), Konzerthaus Orchester Berlin, Berner Sinfonieorchester (CH), das Staatsorchester München, die Oper Dortmund, Giovanni Zarrella, Angelika Milster, Samu Haber,
Ola Onabulé, Fatma Said u.v.m. Darüber hinaus konzertiert er regelmäßig mit seiner „Tobias Becker Bigband“ und veröffentlicht CD’s die u.a. auf der Bestenliste des „Preis der deutschen
Schallplattenkritik“ landen.
Marion Kaßberger, geboren 1990, ist seit Oktober 2022 als Regionalkantorin für die Diözese Rottenburg-Stuttgart mit Sitz an der Basilika St. Martin und der Kirche St. Franziskus tätig. Sie studierte ihren Bachelor Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart sowie ihren Master Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater in München, den sie im Dezember 2019 abschloss. Orgelliteraturunterricht erhielt sie bei Prof. Bernhard Haas und Prof. Helmut Deutsch, Orgelimprovisation bei Prof. David Franke und Prof. Wolfgang Hörlin. Diverse Meisterkurse in Orgel, Orgelimprovisation und Chorleitung ergänzen ihre Ausbildung. Während des Studiums war sie bereits in diversen Kirchengemeinden nebenberuflich tätig. Von 2020 bis Sommer 2022 war sie Kirchenmusikerin der Gesamtkirchengemeinde Böblingen.
An der Kirchenmusik schätzt Kaßberger vor allem die Vielseitigkeit. Ihr Beruf ermöglicht es ihr zum einen, als Chorleiterin, Organistin, Sängerin und Klarinettistin tätig zu sein, und zum anderen, neben dem traditionellen Kirchenmusikrepertoire auch immer wieder Ausflüge in verschiedene Musikstile wie Blasmusik, Volksmusik, Klezmer oder Jazz zu unternehmen. Seit ihrem Stellenantritt in Ulm-Wiblingen kann sie diesen vielseitigen Interessen dadurch nachkommen, dass sie sowohl durch die Betreuung der Wiblinger Basilikakonzerte, die Aufführung von Orchestermessen und vielfältige Gottesdienstgestaltung das klassische Kirchenmusikrepertoire bedienen kann als auch in der Pop-Ausbildung der Diözese involviert ist und diesen neuen Zweig der Kirchenmusik auch immer wieder in ihren Kirchengemeinden einbringen kann. Kaßberger ist es stets wichtig, dass Kirchenmusik zum einen möglichst vielen Menschen eine Heimat bietet und zum anderen ihr Potential nutzt, einen Raum zum Staunen, zur Besinnung und zur Ehrfurcht aufzuspannen.
Informationen zu den weiteren Basilikakonzerten folgen in Kürze.
